Es ist soweit! Der Mosaik-Katalog "DAS MOSAIK von Hannes Hegen" ist in einer neuen Auflage erschienen. Reiner Grünberg und Michael Hebestreit legen hiermit das ultimative Werk für den "Digedag-Fan" vor.

Vorwort zur 7. Auflage 2008
Fünfzig Jahre MOSAIK ist für die vielen Liebhaber dieses Mediums ein Meilenstein ihres, mag es auch hochtrabend klingen, Lebens. Mitgealtert sind die alten Fans, frisches Blut kam entweder über die Gene mit der 2. und schon in Ansätzen 3. Generation. Quereinsteiger, insbesondere aus dem westlichen Teil des deutschen Landes, können sich der Faszination nicht entziehen.
Wer dem MOSAIK als Hobby frönt, braucht wie überall anders auch Quellen und Verweise, Hintergrundwissen, Übersichten, einfach das know how des Sammelns. Deshalb ist der Versuch, all diese Informationen zusammenzutragen, für das Thema MOSAIK auch schon so alt wie das Heft selbst. Die ersten Versuche lagen im individuellen Aufarbeiten von Vollständigkeitslisten, Titelsammlungen und Tauschmaterialzusammenstellung je nach Interessenlage und Bedarf.
Als das MOSAIK als Medium eigentlich schon alles Vergleichbare in die Ecke gedrängt – denken wir nur an die Asterixgeschichte, mit den gerade mal 33 Bänden von 1959 bis 2005 – und seinerzeit schon über 300 Hefte auf den Markt gebracht hatte, horchte die Fangemeinde auf. Ein Berliner hatte es zu späten DDR-Zeiten vollbracht, mittels Blaupause und roter Echtheitszertifizierung den ersten KATALOG herauszubringen. Sehr geheimnisvoll ging damals alles vonstatten. Aber der Anfang war gemacht.
In der gleichen Zeit begann sich die Mosaikfamilie auch strukturell zu organisieren, damals mit Geburtsort Apolda, heute mit Clubs in vielen Bundesländern und verschiedensten Intensionen. So wurde es Zeit, dass der erste Katalog von Ingo Schubert im Jahr 1994 herausgegeben wurde. Volkmar Gorke schrieb dazu im Vorwort: "Liebe Mädchen und Jungen", mit diesen Worten wandten sich die MOSAIK-Macher vor fast 40 Jahren an ihre Leser und auch heute ist dies wohl noch eine treffende Anrede für jene, die das MOSAIK mögen und sammeln. Natürlich sind wir alle an Jahren gereift, aber wer sich mit den Abenteuern der Digedags beschäftigt, der ist in seinem Innern immer jung geblieben – noch ein Mädchen oder Junge..."
Ralf Mirbach ergänzte in der unmittelbar danach notwendig gewordenen 2. Auflage: „Der MOSAIK-Katalog gibt einen Überblick über uns bisher bekanntes Sammlermaterial von und über das MOSAIK von Hannes Hegen. Er soll helfen, Exponate der eigenen Sammlung richtig einzuordnen und wird nicht nur bei MOSAIK-Einsteigern den einen oder anderen Aha-Effekt erzielen“. Schließlich war es Reiner Grünberg, der 1995 in seinem verfassten und in der Optik einen neuen Meilenstein setzenden Katalog verkündete: "Dieser Katalog beinhaltet somit viel Wissenswertes in optisch ansprechender Form über die MOSAIK-Serie selbst und ihre Gestalter. Allen großen und kleinen Freunden des MOSAIK wünsche ich damit einen wunderschönen Augenschmaus und viel Vergnügen und Kurzweil mit ihrem Hobby."
Märchen
Originalität
Spannung
Abenteuer
Information
Kunst
(Gerhard Otto)

Für den aktuellen Katalog mag, in Anlehnung an die Harry-Potter-Hysterie 2005, ergänzt werden: Weniger am Moment orientiert, beschäftigt Philosophen, Soziologen, Medienwissenschaftler und andere Welterklärer das Phänomen des MOSAIK. Sie sind zwar bereit, die sympathischen Helden in die Tradition von Aufklärung und Romantik zu stellen und das Vertrauen in das Individuum – wenn man die Digedags als eins sieht – zu würdigen, die als Idee das Gute trägt. Wirklich erklären vermögen sie es nicht. Sie haben Ängste: Was passiert, wenn die schöne bunte Geschichte zu Ende geht? Wir, die Fans, geben die Antwort: Ganz einfach – sie hat kein Ende, denken wir nur an die ersten Versuche einer Heftgestaltung 224.
„Die Magie der Digedags"
Reinhard Münch